endepunkt des Klassenkampfes in Südafrika: Solidarität mit den südafrikansichen Bergarbeitern!

September 11, 2012

Zu den Ereignissen

Südafrika gilt als sogenanntes Schwellenland. Das wirtschaftliche Wachstum in Südafrika hat seinen Ursprung in der Ausbeutung der ArbeiterInnenklasse und Werktätigen sowie der Rohstoffe, insbesondere der Mineralien, Metalle und Edelsteine. Seit 10. August streiken die Bergarbeiter der Platinmine in Marikana, Südafrika. Südafrika ist entgegen allen Behauptungen ein neo-kolonial abhängiges Land. Alle Profite die aus den ArbeiterInnen Südafrikas heraus gepresst werden, gehen zum größten Teil in die Taschen der imperialistischen Ausbeuter. Der Betreiber der Mine ist der britische Konzern Lonmin, der drittgrößte Platinförderer der Welt. Lonmin ist ein imperialistisches Monopol, ein weltweit agierender, ausbeutender Konzern, auch in Südafrika. Auf Platz 1 der  Platinförderer ist das Monopol Impala Platinum Holding, welches die ArbeiterInnen der Mine „Phokeng“ (ebenfalls Südafrika) ausbeutet. Am 12. Jänner dieses Jahres hat dieser Konzern mehr als 17.000 Bergarbeiter als Bestrafung gekündigt, weil sie ihr Recht zu protestieren wahrgenommen haben. Der Kampf der Bergarbeiter richtet sich vor allem nach den Forderungen für eine Lohnerhöhung, bessere Arbeitsbedingungen, besseren Arbeitsschutz und ein Ende der Kündigungen. Der Weltmarktpreis für Platin und andere Edelmetalle ist in den letzten Jahren, hauptsächlich wegen der anhaltenden kapitalistischen Weltwirtschaftskrise, um mehr als 400 % gestiegen (von 481USD pro Unze in 2002 bis 1.885 USD im April 2011 und 1.815 im August 2012). Der Anstieg des Platinpreises zeigt uns teilweises den Anstieg der Profite der Konzerne, und diese stiegen unglaublich, die Ausbeutung stieg ins Unermessliche. Die Löhne (ca. 400 Euro) und die Ausbeutungsbedingungen blieben gleich oder verschlechterten sich sogar, deswegen verlangen die kämpfenden Bergarbeiter mindestens 12.500 Rand (ca. 1.200 Euros). Zusätzlich haben sie in Marikana die verräterische Rolle der bürgerlichen Gewerkschaften (National Union of Mineworkers – NUM) erkannt und eine neue klassenkämpferische Gewerkschaft gegründet, die „Associated Mineworkers & Construction Union“ (AMCU), die eine führende Rolle in den Kämpfen inne hat.

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INDIEN: Stoppt den imperialistischen Terror! Für die Freilassung aller politischen Gefangenen!

September 4, 2012

Indien, welches auch als die größte Demokratie der Welt bezeichnet wird, das in Wahrheit einer verherrlichenden, esoterischen, bürgerlichen Vorstellung entspricht, ist ein hindufaschistisches Regime, das Verfolgung, Folter und Terror für die breiten Volksmassen bedeutet!

Indien ist auch ein sogenanntes Schwellenland, das im ökonomischen Wandel ist um einen selbstständigen starken Kapitalismus zu etablieren, laut bürgerlichen Kräften. Tatsächlich jedoch ist Indien ein abhängiges Land, sprich seinem Charakter nach neokolonial. Die wirtschaftliche Entwicklung ist vom imperialistischen Kapital abhängig. Daher haben auch die Imperialisten der USA, Russlands und der EU (darunter auch Österreich) ein großes Interesse daran, die Ausbeutung und Unterdrückung in Indien, ihrem Profitinteressen nach, aufrecht zu halten. Der indische Staat, die hinduistische Großbourgeosie und die Feudalherren leisten diesen imperialistische Profitinteressen gute Dienste, deshalb sind sie durch und durch korrupt, üben eine faschistische Terrorherrschaft aus und treiben die Militarisierung im Staat massiv voran. Dieser indische Staat verfolgt fortschrittliche DemokratInnen, schlägt Kämpfe der ArbeiterInnen brutal nieder, führt Sondergesetze ein, die das Parlament ausschalten, verfolgt politisch aktive StudentInnen, betreibt Massenmord mit der Umsetzung „Operation Green Hunt“ und verteidigt dieses alte, ungerechte System durch die Anwendung von Terror gegen kämpferische ArbeiterInnen, fortschrittliche Demokraten, Revolutionäre und KommunistInnen! Er führt Krieg gegen das Volk!

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Syrien: Ein dunkler Horizont

Juli 21, 2012

[Übersetzung, Be- und Überarbeitung durch Revolutionären Aufbau / Antiimperialistische Liga]

Die Fotos dutzender toter kleiner Kinder – ihre Körper liegen Seite an Seite in einem Graben – vermitteln nur einen teilweisen Ausschnitt der schrecklichen Situation, in der sich das syrische Volk derzeit befindet.

Es kann sein, dass das Regime Bashar al-Assads und/oder seine Verbündeten das Massaker in Houla durchführten, und das nicht als einen Akt aus Bösartigkeit, sondern als kalkulierten Versuch zur Spaltung der Anti-Regime-Front und die Verwandlung der Revolten in einen interreligiösen Bürgerkrieg. Gleichzeitig ist die Resolution des UN-Sicherheitsrats, in der das Verbrechen verurteilt wird, ein obszöner Akt der Heuchelei. Die USA und Russland versuchen diese Tragödie zu nutzen um ihre jeweiligen Ziele und Rivalitäten darüber wer Syrien dominieren soll, weiter durchzusetzen. Die Interessen des syrischen Volkes und die Anliegen der Bewegung gegen das Regime, das Leben der Menschen, so wie jenes der Kinder, zählen in ihren reaktionären Manövern nichts für sie.

Die Resolution des Sicherheitsrates widerspiegelt nicht die Unterstützung des Lebens der Massen, sondern die Auseinandersetzung zwischen der USA und ihren Verbündeten auf der einen, und Russland und seiner Verbündeten auf der anderen Seite über die Frage unter wessen ausländische Kontrolle Syrien in nächster Zukunft gezwungen werden soll.

Die UN gibt vor, für eine friedliche Lösung des Konflikts zu arbeiten, einer Lösung also, die einer Art „einfrieren der Situation“ gleichkommen würde. Dies ist die von imperialistischer Seite her am wenigsten bevorzugte Lösung, und keine imperialistische Macht glaubt wirklich, dass das möglich ist – und selbst wenn, würden nicht zuletzt die USA alles dafür tun, dass diese Lösung unmöglich wird. Die Vereinigten Staaten, die Syrien immer wieder als russisches „Marionettenregime“ bezeichneten, werden nämlich alles dafür geben, dass es ein US-amerikanisches „Marionettenregime“ wird.

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Unterstützt den Volkskrieg in Indien!

Januar 22, 2012

Nachstehend ein Flugblatt der Anti-Imperialistischen Liga welches am 21.1.12 im Rahmen einer Solidaritätskundgebung vor der indischen Botschaft in Wien verteilt wurde:

Die Lebensgrundlage der UreinwohnerInnen (Adivasis) wird systematisch zerstört, damit sich internationale Konzerne am rohstoffreichen Boden in Indien bedienen können. Millionen von UreinwohnerInnen, verarmte Bauern, Kastenlose („Unberührbare“), Proletarier sowie Erwerbslose, haben in der Tat nichts mehr zu verlieren außer ihren Ketten. Ihr Widerstand hat sich zu einem Volkskrieg konstituiert, und ist längst einer der größten revolutionären Bewegungen weltweit, unter Führung Kommunistische Partei Indiens (Maoistisch), CPI(M). Der bewaffnete Kampf der unterdrückten Volksmassen ist die gerechte Antwort auf den Ausplünderungsfeldzug der imperialistischen Großmächte (EU, USA)-nicht nur in Indien sondern weltweit.

Das kapitalistische Weltsystem hat sein höchstes Stadium erreicht, den Imperialismus. Er schaufelt sich langsam aber sicher sein eigenes Grab, denn wo Unterdrückung und Ausbeutung herrscht gibt es auch Widerstand und Rebellion.

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Solidarität mit dem Volkskrieg in Indien!

Januar 9, 2012

Seit den 60er Jahren gibt es in Indien große Kämpfe, getragen vor allem von Millionen UreinwohnerInnen (Adivasis), gegen Unterdrückung ihrer Stämme und Kulturen, gegen die Zerstörung ihres Lebensraums und gegen die indische Staatsmacht, die ihnen jedes Existenzrecht abspricht und ihnen keinerlei positive Perspektive geben kann. Den Rest des Beitrags lesen »


Internationaler Aufruf zur Unterstützung des Volkkrieges in Indien:

Januar 9, 2012

[wir dokumentieren] Das Internationale Komitee zur Unterstützung des Volkskriegs in Indien, das bei dem internationalen Treffen in Paris im Jänner 2010 ins Leben gerufen wurde und UnterstützerInnen in mehreren Ländern gewinnen konnte, zeigte mit der Mobilisierungswoche vom 2 auf den 9 April internationale Ausdehnung und spielte durchaus eine Rolle beim Verbreiten von Information und in der Unterstützung des Volkskriegs in Indien, nicht zuletzt im Kontext einer allgemeineren Situation des Klassenkampfes, des Imperialismus und der Kämpfe des Proletariats und der unterdrückten Völker, wurde in Zusammenhang mit der langandauernden Kampagne und unter Rücksichtnahme auf Widersprüche in verschiedenen Ländern entschieden, eine neue internationale Aktionswoche vom 14 auf 22 Jänner 2012 unter folgenden Losungen abzuhalten: Den Rest des Beitrags lesen »


Philippinen: Erfolgreiche Reihe von Angriffen der Neuen Volksarmee (NPA) Negros!

August 2, 2011

Mitteilung des Apolinario „Boy“ Gatmaitan Kommandos der NPA Negros vom 18. Juli 2011. (auf Kommunisten-online am 21. Juli 2011) – 21 erfolgreich organisierte taktische Angriffe der NPA fanden an verschiedenen Guerrillafronten auf der Insel Negros in nur 31 Tagen vom 5. Juni bis 6. Juli 2011 statt. Die beste Aktion war der bedeutende militärische Angriffsschlag der NPA vom 12. Juni 2011 gegen militärische Spione, Schwerverbrecher am Volk, mit Störfeuer und Angriffsschlägen gegen die Söldnertruppen der Regierung der Philippinen und Strafaktion gegen die zerstörenden ausländischen Bergbaukonzerne, wie vom Volk gefordert. Sechs Schnellfeuergewehre und kleine Feuerwaffen, Munition und andere militärische Ausrüstung wurden von der NPA erbeutet. Die Bilanz auf Seiten der Regierungssöldnertruppen: 7 im Gefecht getötete Elemente, 15 Elemente verwundet im Gefecht. Drei Militärspione und Schwerverbrecher wurden bestraft.

Es folgt die Auflistung der taktischen Angriffe der NPA:

6. Juli – Einsatzkräfte der NPA des Armando Sumayang Jr Kommandos erstürmten ein Lager des Bergbaukonzerns Philex Mining Corp und zerstörten das Wohnhaus von Drill Corp, einem Partnerunternehmen der Philex, im Ortsteil Nabulao der Stadt Sipalay. Die NPA half den Arbeitern in jenem Wohnhaus dabei, ihre persönlichen Sachen und ihre Tiere mitzunehmen, bevor das Gebäude, zwei schwere Maschinen, ein Generator und 1 Nissan-Fahrzeug sowie andere Ausrüstungsgegenstände für den Bergbau niedergebrannt wurden.

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